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Navi gestohlen?

Ein Fall für die Versicherung

Tübingen, 11. Januar 2008 - Mobile Navigationsgeräte werden immer beliebter. Nicht nur bei den Autofahrern , sondern auch bei Autoknackern, die zum Teil gezielt auf Beutezug gehen. Und manche Autofahrer machen es den Dieben auch leicht. Wenn die Halterung des Navigationsgerätes an der Windschutzscheibe zu sehen ist, weiß der Aufbrecher Bescheid: In diesem Auto könnte ein Navi liegen. Und auch Kabel, die das Navi über den Zigarettenanzünder mit Strom versorgen, geben einen solchen Hinweis.

Deshalb der Rat von Volker Siebert, Sprecher des Bezirks Tübingen im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK): "Das Zubehör samt Navigationsgerät so im Auto verstauen, dass es von außen nicht zu sehen ist. Noch besser: Alles aus dem Auto nehmen, wenn es nicht benötigt wird." Das gelte aber nicht nur für Navigationsgeräte, sondern für alles, was die Aufmerksamkeit eines Aufbrechers erregen könnte.

Ist ein Navigationsgerät aus dem Auto entwendet worden, tröstet sich mancher Autofahrer mit dem Gedanken an seine Versicherung. Doch das könnte schnell zu einem bösen Erwachen führen. Denn in vielen Fällen wird der Versicherer abwinken - und zwar dann, wenn es sich um mobile Navigationsgeräte handelt. Denn Gegenstände, die nicht fest eingebaut sind, wie etwa das mobile Navigationsgerät, sind nicht versichert. Auch dann nicht, wenn das Gerät versteckt im Handschuhfach oder im Kofferraum lag.

Wenn das Auto aufgebrochen wurde, zahlt die Teilkaskoversicherung den Schaden am Fahrzeug. Etwa das eingeschlagene Fenster, die aufgehebelte Tür. Sie zahlt auch dann, wenn Diebe fest installierte Geräte ausgebaut und mitgenommen haben, sagt Volker Siebert.

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